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Naturnah leben bringt Balance auf allen Ebenen

Ein naturnaher Lebensraum und eine artgerechte Fütterung bilden die Grundlage für die ganzheitliche Gesundheit des Pferdes. Sie orientiert sich an den ursprünglichen Bedürfnissen des Pferdes als Herd-, Lauf- und Fluchttier. Pferde benötigen Bewegung, soziale Stabilität und eine lebendige Umgebung, um gesund und ausgeglichen zu bleiben.

Zentrale Aspekte sind nach meinem Verständnis sind:

  • Leben in stabilen Herden, was für soziale Sicherheit und natürliche Kommunikation sorgt

  • Strukturierte Flächen mit unterschiedlichen Untergründen, damit das Pferd in Bewegung bleiben kann und somit die Gesunderhaltung der Hufe und des Bewegungsapparates gefördert wird

  • Natürliche Umweltreize wie Sonne, Wind und Wetter tragen natürlich zur Stärkung des Immunsystems bei

  • Rückzugs- und Ruhebereiche für Regeneration, damit sich das Pferd in seinem Zuhause wohlfühlen und entspannen kann. 

Unter Berücksichtigung dieser grundlegenden Faktoren, kann Stress und/oder Dauerbelastung vermieden werden und damit sichergestellt, dass das Pferd in seiner körperlichen, psychischen und seelischen Balance bleiben kann.

Aus meiner Erfahrung kenne ich leider zu viele Pferde, die unter Beschwerden oder sogar Krankheiten leiden, die hauptsächlich auf die Haltungsbedingungen zurückzuführen sind. Durch eingeschränkte oder falsche Haltung, entsteht immer in erster Linie Stress für das Gesamtsystem und in weiterer Folge zeigen sich dann diverse Ungleichgewichte.

Naturnahe Pferdefütterung

Unsere heutigen Pferde, unabhängig von Rasse oder Nutzung, stammen ursprünglich von Wildpferden der offenen Steppen- und Graslandschaften Eurasiens ab. Diese Landschaften waren geprägt von Weite, kargen Böden, Wind und jahreszeitlichen Veränderungen. Pferde lebten dort in Herden, legten täglich viele Kilometer zurück und waren nahezu ununterbrochen in Bewegung.

Ihre natürliche Nahrung bestand aus strukturreichem, rohfaserreichem Pflanzenmaterial: Gräser, Kräuter, Samen, Wurzeln, Rinden und Blätter. Das Futter war energiearm, vielfältig und über den Tag verteilt verfügbar – genau darauf ist der Verdauungstrakt des Pferdes bis heute ausgelegt.

 

Auch wenn sich im Laufe der Domestikation zahlreiche Rassen entwickelt haben, blieb die biologische Grundlage des Pferdes unverändert. Sein Stoffwechsel, seine Zähne, sein Darm und sein Nervensystem sind weiterhin an diese ursprüngliche Fresslandschaft angepasst.

Ein Verständnis dieser Herkunft ist der Schlüssel zu einer artgerechten Haltung und Fütterung, denn Gesundheit entsteht dort, wo wir die Natur des Pferdes respektieren.

Warum spreche ich also von naturnaher und nicht natürlicher Fütterung?

Ich bin mir bewusst, dass es uns heute kaum noch möglich ist, die ursprünglichen Lebensbedingungen freilebender Pferde vollständig nachzubilden – selbst dann nicht, wenn viel Platz, hochwertiges Heu und zahlreiche Zusatzfuttermittel zur Verfügung stehen.

Und doch liegt es in unserer Verantwortung, mit Achtsamkeit und Bewusstsein das Beste aus den Gegebenheiten zu machen, die uns heute zur Verfügung stehen. Auch kleinere Flächen und Weiden lassen sich so gestalten, dass sie Vielfalt, Wahlmöglichkeiten und natürliche Impulse bieten.

Auf diese Weise können Pferde sich selbstbestimmt an dem bedienen, was ihnen guttut und wir kommen der Natur des Pferdes Schritt für Schritt wieder näher.

Erst im Zusammenspiel von Lebensraum und Fütterung kann sich das Pferd in seiner natürlichen Kraft entfalten. Naturnahe Bedingungen schaffen die Basis für körperliche Gesundheit, emotionale Ausgeglichenheit und eine feine, klare Verbindung zwischen Mensch und Pferd.

Gesundheit beginnt dort, wo das Pferd wieder Pferd sein darf.​​​

Wenn du den Wunsch hast,dein Pferd in seiner Gesamtheit zu sehen, alle relevanten Faktoren mit einzubeziehen und das, was möglich ist, achtsam zu optimieren,

dann bist du hier richtig.

 

Es geht nicht um Perfektion.

 

Sondern darum, bewusste Räume zu schaffen, in denen dein Pferd sich sicher fühlt, regulieren darf und in seine natürliche Balance zurückfinden kann – Schritt für Schritt, im Rahmen eurer Möglichkeiten.

 

Ganzheitlich zu schauen heißt, zuzuhören.
Dem Pferd. Dem Körper. Dem Feld dazwischen.

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